LesePerformance – „Meschugge sind wir beide“

Freitag, 22. März 2019, 19:30 Uhr
LesePerformance: „Meschugge sind wir beide“. Unsere deutsch-israelische Liebesgeschichte

Mit Claudia S. C. Schwartz (Schauspielerin) und Shaul Bustan (Oud und Gesang)

Sie ist Enkelin eines Wehrmachtssoldaten. Seine Großeltern sind Holocaust-Überlebende. Klingt nicht nach der idealen Voraussetzung für eine Beziehung. Aber Claudia und Shaul verlieben sich trotzdem.

Claudia Schwartz hat ein bewegtes Leben hinter sich, als die Schauspielerin bei einer Theaterproduktion in Berlin auf den israelischen Komponisten Shaul Bustan trifft.

“Ich hatte mir in den Kopf gesetzt – ich brauche jetzt einen Berliner mit Herz für Schwaben. Und das ist dann richtig in Erfüllung gegangen, als ich Shaul getroffen habe.”

Claudia S.C. Schwartz, Schauspielerin und Buchautorin

Eintrittskarten zu 10 € und 7 € an der Abendkasse und im Vorverkauf.

Lange Lesenacht »anBAHNungen«

Freitag, 5. April 2019, 19-22 Uhr
Lange Lesenacht »anBAHNungen – Geschichten über Begegnungen rund um die Bahn«

Anlässlich der Ausstellung „Im Zug der Zeit“ mit Fotografien rund ums Thema „Bahn“ von Reinhard Tandler (läuft noch bis am 28. April) haben sich das Museum Hofmühle und das Literaturhaus Allgäu zusammengetan: Der diesjährige Schreibwettbewerb des Literaturhauses steht unter dem Thema „anBAHNungen – Geschichten über Begegnungen rund um die Bahn“.

Bis Anfang März konnten Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden. Eine Jury wählt aus den Texten die besten aus, die von ihren Autorinnen und Autoren in der Langen Lesenacht vorgetragen werden.

Eintrittskarten an der Abendkasse

Siehe auch die Ausschreibung zur Lesenacht mit Abgabefrist bis zum 5. März 2019.

Die “Lange Lesenacht” ist eine Begleitveranstaltung zur aktuellen Ausstellung im Museum Hofmühle Immenstadt:

“Im Zug der Zeit. Von irgendwo nach Ungewiss”
von Reinhold Tandler.         

Ausstellungsdauer: 01.12.2018 bis 28.04.2019

Autorenlesung mit Michal Hvorecký

Freitag, 12. April 2019, 19:30 Uhr
Autorenlesung: Michal Hvorecký liest aus seinem Roman „Troll“

Osteuropa in naher Zukunft. Ein Heer aus Trollen beherrscht das Internet, kommentiert und hetzt. Zwei Freunde entwickeln immer stärkere Zweifel und beschließen, das System von innen heraus zu stören. Dabei geraten sie selbst in die Unkontrollierbarkeit der Netzwelt – und an die Grenzen ihres gegenseitigen Vertrauens. Die europäische Gemeinschaft ist zerfallen und wurde durch die Festung Europa ersetzt. Ihr gegenüber steht das diktatorisch geführte Reich, in dessen Protektoraten ein ganzes Heer von Internettrollen die öffentliche Meinung lenkt. Einer von ihnen ist der namenlose Held dieser in einer allzu naheliegenden Zukunft angesiedelten Geschichte. Gemeinsam mit seiner Verbündeten Johanna versucht er, das staatliche System der Fehlinformationen von innen heraus zu stören – und wird dabei selbst Opfer eines Shitstorms. Mit seiner rasanten, literarisch verdichteten Erzählung beweist Michal Hvorecký erneut, warum er der erfolgreichste Autor der Slowakei ist.

Michal Hvorecký ist ein slowakischer Schriftsteller und Journalist. Michal Hvorecký lebt in Bratislava. Er hat bisher drei Romane, zwei Erzählbände und einen Essayband veröffentlicht. In der FAZ und der ZEIT sowie in zahlreichen weiteren Zeitschriften sind Essays und Erzählungen von ihm erschienen

Karten ab 2. April 2019 im Vorverkauf bei den Buchhandlungen Lindlbauer und Bücher Bäck sowie in der Stadtbücherei und an der Abendkasse

Eintritt: 10 Euro/7 Euro (ermäßigt)

Autorinnenlesung mit Alexa Hennig von Lange

Freitag, 10. Mai 2019, 19:30 Uhr
Autorinnenlesung: Alexa Hennig von Lange liest aus ihrem Roman „Kampfsterne“

Alexa Hennig von Lange erzählt die Geschichte einer Generation von Eltern, die ein freieres Miteinander wollten. Der Ideologien, denen sie folgten. Der Liebe, die sie verband. Der Ängste, die sie hatten. Der Kindheit, die sie sich für ihre Söhne und Töchter wünschten. Der Fehler, die sie machten. Der Entschlüsse, die ihre Kinder deshalb fassten. Gibt es einen Ort, an dem man größer scheitern kann als in den Erinnerungen seiner Kinder?

Alexa Hennig von Lange, geboren 1973, wurde mit ihrem Debütroman ›Relax‹ 1997 zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. Es folgten zahlreiche weitere Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Jugendbücher. Bei DuMont erschienen die Romane ›Risiko‹ (2007) und ›Peace‹ (2009). 2002 wurde Alexa Hennig von Lange mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Die Schriftstellerin lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Berlin.

Karten ab 2. Mai 2019 im Vorverkauf bei den Buchhandlungen Lindlbauer und Bücher Bäck sowie in der Stadtbücherei und an der Abendkasse

Eintritt: 10 Euro/7 Euro (ermäßigt)



Autorenlesung mit Jürgen Wasim Frembgen

Mittwoch, 22. Mai 2019, 19:30 Uhr
Lesung, Vortrag, Gespräch mit Jürgen Wasim Frembgen: „Über das Abenteuer der Erfahrung“

Der Ethnologe, Islamwissenschaftler und Schriftsteller Jürgen Wasim Frembgen bereist Pakistan, Indien und den Iran seit fast 40 Jahren. Inmitten von Unsicherheit, Chaos und Gewalt erlebte Jürgen Wasim Frembgen ein hierzulande wenig beachtetes freudvolles Gesicht des Islam, geprägt von Toleranz, Respekt, Warmherzigkeit, Gemeinschaftsgefühl und Lebensfreude. In seiner Kombination aus Vortrag, Lesung aus mehreren Reisebüchern und Gespräch erzählt er von spannenden und berührenden Erfahrungen als Grenzgänger zwischen den Kulturen. Prof.Dr.habil.Jürgen Wasim Frembgen – lehrt islamische Religions- und Kulturgeschichte am Institut für den Nahen und Mittleren Osten der Ludwig -Maximilians-Universität München; ehemaliger Hauptkonservator und Leiter der Orient-Abteilung im Museum Fünf Kontinente in München, Beteiligung an internationalen Literaturfestivals.

Der Ethnologe, Islamwissenschaftler und Schriftsteller Jürgen Wasim Frembgen bereist Pakistan, Indien und den Iran seit fast 40 Jahren. Inmitten von Unsicherheit, Chaos und Gewalt erlebte Jürgen Wasim Frembgen ein hierzulande wenig beachtetes freudvolles Gesicht des Islam, geprägt von Toleranz, Respekt, Warmherzigkeit, Gemeinschaftsgefühl und Lebensfreude. In seiner Kombination aus Vortrag, Lesung aus mehreren Reisebüchern und Gespräch erzählt er von spannenden und berührenden Erfahrungen als Grenzgänger zwischen den Kulturen.

Prof. Dr. habil. Jürgen Wasim Frembgen lehrt islamische Religions- und Kulturgeschichte am Institut für den Nahen und Mittleren Osten der Ludwig -Maximilians-Universität München; ehemaliger Hauptkonservator und Leiter der Orient-Abteilung im Museum Fünf Kontinente in München, Beteiligung an internationalen Literaturfestivals.

Eintritt: 10 Euro/7 Euro (ermäßigt)

Nachtklang – Hafenskulptur

Freitag, 14. Juni 2019, 21:00 Uhr
Lyrische Begegnung mit Angelika Wagner und Ulrike Kennerknecht

“Malerei, Skulptur, Literatur, Musik stehen einander viel näher, als man im Allgemeinen glaubt.” (Auguste Rodin).

Die Harfenistin Angelika Wagner (Kopenhagen) und die Holzbildhauerin Ulrike Kennerknecht (Niedersonthofen) verbinden an diesem Abend ihr künstlerisches Schaffen mit Hilfe von internationaler Lyrik und Lichtinstallationen im Literaturhaus Gewölbe.

Karten an der Abendkasse

Eintritt: 7 Euro/5 Euro (ermäßigt)

Ausstellungseröffnung „Begegnungen“

Sonntag, 30. Juni 2019, 17:00 Uhr
Ausstellungseröffnung des BBK Allgäu/Schwaben-Süd

Das Jahresthema des Literaturhauses Allgäu für 2019 lautet „Begegnungen“. Dieses weitgesteckte Motiv „Begegnungen“ ist auch Thema der diesjährigen BBK-Ausstellung, zu der alle Mitglieder des BBK Allgäu/Schwaben-Süd zur Teilnahme aufgerufen sind.

Begrüßung: Ein Vertreter des Arbeitskreises Literaturhaus Allgäu und Herbert Waibel, 2. Bürgermeister der Stadt Immenstadt

Einführung: Dr. Karin Haslinger, Vorstand BBK Allgäu/Schwaben-Süd

Musik: N.N.

Eintritt frei