Autorinnenlesung mit Maria Eugenia Centallas-Pacheco-Rühling

Diese Veranstaltung erfolgt im Rahmen der FAIREN WOCHE in Zusammenarbeit des Arbeitskreises Literaturhaus mit der Steuerungsgruppe Fairtrade Immenstadt.

Maria Eugenia Centallas-Pacheco-Rühling arbeitete in der Fundacion San Gabriel in La Paz, Bolivien. Maria hat dort Dr. Andreas Rühling, einen Allgemeinarzt aus Bad Soden-Allendorf, kennengelernt. Später kam sie nach Deutschland, heiratete ihn und arbeitete zunächst als Anästhesistin und später als ärztliche Psychotherapeutin.

In ihrem Buch “Maria vor dem Frühling” schrieb sie ihre Erfahrungen aus der Zeit der Repression in Bolivien nieder.

Inhaltsangabe

Die siebziger Jahren in Bolivien: ein Land geprägt von Staatsstreichen des Militärs und von Instabilität. Diese Phase dauert von 1964 und der Absetzung des Präsident Victor Paz Estenssoro bis 1982, als General Guido Vildoso den demokratischen Kräften unter Führung von Hernán Siles Suazo die Regierungsgewalt übergibt.
Während dieser achtzehn Jahre mit einem aufgewühlten und kämpferischen politischen Leben spielen sich die von Maria Eugenia Centellas in diesem Buch beschriebenen Ereignisse ab.
Die Autorin arbeitete als ärztliche Volontärin in den am stärksten benachteiligten Gemeinden des Landes. Sie war unmittelbare Zeugin der Repression, des Verschwindens von Bürgern und der von staatlicher Seite durchgeführten Verbrechen, aber auch der Würde und des Stolzes eines Volkes, das nie die Erinnerung an seine Geschichte und seine Traditionen aufgab.
Das Buch zeigt demnach nicht nur die Friedhofsruhe dieser Zeit auf, sondern dass auch Menschlichkeit in solch schwierigen Zeiten möglich und nötig ist.