Tage gegen den Antisemitismus

Dienstag, 13. April 2021

Die Veranstaltung kann leider aufgrund der Covid-Bestimmungen nicht stattfinden!

"Winterbienen"

Zum Buch:

Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr. 

Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten.

Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in „Winterbienen“ einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt, die geprägt ist von Zerstörung und dem Wunsch nach einer friedlichen Zukunft.

(Text: C. H. Beck Verlag)

Zum Autor:

Norbert Scheuer, geboren 1951, lebt als freier Schriftsteller in der Eifel.

Er erhielt zahlreiche Literaturpreise. Mehr dazu hier: Seite des Autors beim C. H. Beck Verlag

Karten zu 10 € / 7 €

nur über Reservierung bei der Marketingabteilung der Stadt Immenstadt erhältlich

(siehe hier)

Tage gegen den Antisemitismus

Sonntag, 18. April 2021

Die Veranstaltung kann leider aufgrund der Covid-Bestimmungen nicht stattfinden!

Musikalische Reise durch das Judentum:

1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland (321–2021)

Esther Lorenz (Gesang) & Peter Kuhz (Gitarre)

Esther Lorenz und der Gitarrist Peter Kuhz, mit dem sie eine 12-jährige Zusammenarbeit verbindet, stellen das breite Spektrum hebräischer Lieder vor: liturgische Texte und Zitate aus der Tora und dem Hohelied, aber auch Lieder seit Staatsgründung z.B. von Naomi Shemer geschrieben, werden interpretiert. Diese musikalische Reise führt außerdem in alte Königsstädte im Jemen, das früher von Juden bewohnt war und beschreibt die Ebenen der Berge Tabor und Gilboa. Es erzählt von der Sehnsucht König Davids nach Gottes Nähe (Psalm 63) und singt mit einem israelischen Wiegenlied in die Stille. Esther Lorenz erzählt von jüdischen Bräuchen und Feiertagen und liest Geschichten aus dem Talmud. Es ist auch eine Hommage an sephardische Juden, die sich nach der Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel, aber auch in New York ansiedelten. Eine Kultur, die nicht nur in Vergessenheit geraten ist, sondern deren Sprache auch vom Aussterben bedroht ist.

Veranstaltungsort: Evangelische Erlöserkirche in Immenstadt

Karten zu 10 € / 7 €

nur über Reservierung bei der Marketingabteilung der Stadt Immenstadt erhältlich

(siehe hier)

Tage gegen den Antisemitismus

Freitag, 23. April 2021

19:30 Uhr im Literaturhaus

Die Veranstaltung kann leider zu diesem Zeitpunkt nicht stattfinden!

Literarisches Kanapee mit Uli und Robert Bauermeister-Bock

„Jüdische Autoren im deutschsprachigen Raum“

„Es ist für einen Juden, insbesondere für einen, der in der Öffentlichkeit stand, unmöglich gewesen, davon abzusehen, dass er ein Jude war, da die anderen es nicht taten, die Christen nicht und die Juden noch weniger. Man hatte die Wahl, für unempfindlich, zudringlich, frech oder empfindlich, schüchtern, verfolgungswahnsinnig zu gelten.“ (Arthur Schnitzler)

Was Schnitzler formuliert gilt in unterschiedlichen Ausprägungen für alle jüdischen Autoren der deutschsprachigen Literaturgeschichte von Heinrich Heine bis Maxim Biller. Uli und Robert Bock bieten einen dialogischen Streifzug durch die deutsch-jüdische Literatur mit zahlreichen Textbeispielen.

Karten zu 7 €

nur über Reservierung bei der Marketingabteilung der Stadt Immenstadt erhältlich

(siehe hier)

Donnerstag, 16. September 2021

19:30 Uhr im Literaturhaus

"DIE UNSCHEINBAREN"

Jede Familiengeschichte hat ihre dunklen Geheimnisse, doch nicht in jeder werden die Eltern als Spione enttarnt – Dirk Brauns’ hochspannender, aufwühlender Roman über einen Spionagefall und seine Folgen, angeregt durch die Familiengeschichte des Autors.

Zum Buch:

Es ist der Schockmoment seines Lebens: An einem kalten Wintertag im Jahre 1965 muss der achtzehnjährige Martin Schmidt in Gegenwart seiner Großmutter miterleben, wie die Stasi seine Eltern verhaftet: Seit vielen Jahren hatten diese – vor allem auf Betreiben seiner manipulativen Mutter – für den BND spioniert. 

Zum Autor:

Dirk Brauns ist 1968 in Berlin geboren. Bevor er in die Gegend von München zog, lebte er als Zeitungskorrespondent lange in Warschau, Peking und Minsk. 2013 erschien sein Debütroman „Im Inneren des Landes“. Sein zweiter Roman „Wir müssen dann fort sein“ folgte 2016, „Die Unscheinbaren“ erschien 2019. 

Text: Dirk Brauns
Mehr dazu auf der Website des Autors: http://www.dirkbrauns.com/de/article/21

Karten zu 10 € / 7 €

nur über Reservierung bei der Marketingabteilung der Stadt Immenstadt erhältlich

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Donnerstag, 14. Oktober 2021

19:30 Uhr im Schlosssaal

"BÖSE HÄUSER"

Spannend, aktuell und mit einem Augenzwinkern: In ihrem Kriminalroman „Böse Häuser“ lässt SPIEGEL-Bestsellerautorin Nicola Förg ihre beiden erfolgreichen Ermittlerfiguren Irmi Mangold (Alpen-Krimis, u. a. „Flüsternde Wälder“ und „Wütende Wölfe“) und Gerhard Weinzirl (Oberbayern-Krimis, u. a. „Markttreiben“ und „Heimatherz“) erstmals gemeinsam ermitteln. Im spannenden neuen Fall wird der Wunsch nach einem eigenen Zuhause zum lebensgefährlichen Traum, frei nach dem Motto: Schöner wohnen, schneller sterben!

Zum Buch:

Wohnen ist Leben! Wohnungssuche kann tödlich sein! Während Kommissarin Irmi Mangold rein privat einen Hof zum Kauf besichtigt, wird ein anderer Kaufinteressent direkt neben ihr erschossen. Der Tote: der Besitzer eines Autohauses für Nobelkarossen. Der Makler: ein Geschäftsmann mit eigener Moral. Der Hausbesitzer: ein zugeknöpfter Biobauer. Irmi und der leitende Ermittler Gerhard Weinzirl werden in jenen Strudel aus Neid und Hass gerissen, der wühlt, wenn es um Geld und Besitz geht. Die Spuren führen in die Vergangenheit, bis ins Berlin der Nachwendezeit – wo Häuser böse Geschichten erzählen. 

Zur Autorin:

Nicola Förg hat mittlerweile 21 Kriminalromane verfasst, an zahlreichen Krimi-Anthologien mitgewirkt und 2015 einen Islandroman veröffentlicht. Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geografie studiert hat, lebt heute mit ihrer Familie und zahlreichen Tieren auf einem Hof in Prem am Lech. Sie bekam für ihre Bücher mehrere Preise für ihr Engagement rund um Tier- und Umweltschutz.

Text: Piper Verlag
Website der Autorin: https://www.ponyhof-prem.de/
Seite der Autorin beim Piper Verlag: https://www.piper.de/autoren/nicola-foerg-2172

Karten zu 10 € / 7 €

nur über Reservierung bei der Marketingabteilung der Stadt Immenstadt erhältlich

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Donnerstag, 4. November 2021

19:30 Uhr im Schlosssaal

"Streulicht"

Zum Buch:

Inhalt:

Industrieschnee markiert die Grenzen des Orts, eine feine Säure liegt in der Luft, und hinter der Werksbrücke rauschen die Fertigungshallen, wo der Vater tagein, tagaus Aluminiumbleche beizt. Hier ist die Ich-Erzählerin aufgewachsen, hierher kommt sie zurück, als ihre Kindheitsfreunde heiraten. Und während sie die alten Wege geht, erinnert sie sich: an den Vater und den erblindeten Großvater, die kaum sprachen, die keine Veränderungen wollten und nichts wegwerfen konnten, bis der Hausrat aus allen Schränken quoll. An die Mutter, deren Freiheitsdrang in der Enge einer westdeutschen Arbeiterwohnung erstickte, ehe sie in einem kurzen Aufbegehren die Koffer packte und die Tochter beim trinkenden Vater ließ. An den frühen Schulabbruch und die Anstrengung, im zweiten Anlauf Versäumtes nachzuholen, an die Scham und die Angst – zuerst davor, nicht zu bestehen, dann davor, als Aufsteigerin auf ihren Platz zurückverwiesen zu werden.

Wahrhaftig und einfühlsam erkundet Deniz Ohde in ihrem Debütroman die feinen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Satz für Satz spürt sie den Sollbruchstellen im Leben der Erzählerin nach, den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind, der Kluft zwischen Bildungsversprechen und erfahrener Ungleichheit, der verinnerlichten Abwertung und dem Versuch, sich davon zu befreien.

Leseprobe (PDF-Datei, 196 KB)

Text: Suhrkamp (https://www.suhrkamp.de/buecher/streulicht-deniz_ohde_42963.html)

Zur Autorin:

Deniz Ohde, geboren 1988 in Frankfurt am Main, studierte Germanistik in Leipzig, wo sie heute auch lebt. Für ihren Debütroman Streulicht, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis stand, wurde sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung und dem aspekte-Literaturpreis 2020 ausgezeichnet.

Text: Suhrkamp (https://www.suhrkamp.de/autoren/deniz_ohde_15478.html)

Karten zu 10 € / 7 €

nur über Reservierung bei der Marketingabteilung der Stadt Immenstadt erhältlich

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Donnerstag, 18. November 2021

19:30 Uhr im Literaturhaus

Autorinnenlesung

Karin Peschka

"Putzt euch, tanzt, lacht"

Karin Peschka, geboren 1967, aufgewachsen in Eferding, Oberösterreich, als Wirtstochter. Besuchte die Sozialakademie Linz und lebt seit 2000 in Wien. Arbeitete u. a. mit alkoholkranken Menschen und mit arbeitslosen Jugendlichen, aber auch mehrere Jahre im Bereich Onlineredaktion und Projektorganisation. Karin Peschka publizierte in diversen Anthologien und schrieb Kolumnen für oe1.ORF.at. 2008 erschien in der Edition Neuhauser Kunstmühle ihr Kunstbuch „Sterntaler“ (mit Michael Hedwig).

Zum Buch:

Fanni ist stellvertretende Abteilungsleiterin in einem kleinen Supermarkt in der Provinz. Sohn und Tochter sind erwachsen, der Mann arbeitet zufrieden dem Ruhestand entgegen. Die wenigen Jahre bis zur eigenen Pensionierung lassen sich an einer Hand abzählen. Doch Fanni sieht sich so: einbetoniert in einer Landgemeinde ohne Ambitionen, festgefahren zwischen Alltag und Routine.
Als der Tod einer Freundin sie aus dem Gleichgewicht wirft, geschieht, was nicht geplant war: Fanni läuft weg. Fährt weiter, statt die geplante Therapie zu beginnen; Sitzungen gegen die Trauer, gegen die aufkommende Panik, die sie heimsucht, zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit.
Auf den Wegen und Umwegen ihrer Flucht trifft Fanni ihre Jugendliebe Ernst wieder und schließt neue Freundschaften mit Tippi, Berlin, dem Ehepaar Ohnezweifel, Marek und Velten. Kurzerhand gründet die ungleiche Truppe den Klub „Accursia e.V.“, um auf der Pinzgauer Alm von Fannis Eltern einer gemeinsamen Mission zu folgen, der man sich (per Statut) verschrieben hat.

Mit untergründigem Humor und viel Sprachwitz skizziert Karin Peschka in ihrem neuen Roman eigenwillige Figuren und erzählt mit großer Intensität von skurrilen Freundschaften, dem Umgang mit Verlusten und alternativen Lebensentwürfen.

Text: Otto Müller Verlag, Salzburg

Seite der Autorin beim Otto Müller Verlag: https://www.omvs.at/autor/karin-peschka/

Im Buch blättern: https://www.omvs.at/buch/putzt-euch-tanzt-lacht/

Website der Autorin: https://peschka.at/

Karten zu 10 € / 7 €

nur über Reservierung bei der Marketingabteilung der Stadt Immenstadt erhältlich

(siehe hier)