Freitag, 11. September 2020

19:30 Uhr

Buchvorstellung / Autorinnenlesung

Ulrike Bauermeister-Bock:

"MARTHA"

Zum Buch:

Martha wird 1843 bei Berlin geboren. Sie wächst dort bei ihrer Mutter und einem Onkel, der sehr für die Alpen schwärmt, auf. Als sie und ihr Cousin Peter von der neuen Mechanischen Bindfadenfabrik in Immenstadt hören, machen sie sich auf den Weg, um dort Arbeit zu finden. Für den Seilergesellen Peter ist die Anstellung eine sichere Bank, für die erst 14-jährige Martha ein Glücksfall. Sie werden in Immenstadt wohnen, Freundschaften schließen und die Bergwelt durchstreifen. Als Martha mit dem jungen Böhmen Jiri eine Familie gründet, werden ihr die Nöte der Arbeiterinnen immer bewusster und sie beginnt für deren Rechte zu kämpfen.

Zur Autorin:

Ulrike Bauermeister-Bock, 1959 in Schweinfurt geboren, aufgewachsen in Bayreuth, lebt seit 1988 in Immenstadt. Fast 30 Jahre unterrichtete sie die Fächer Deutsch und Geschichte vor allem an der Realschule Maria Stern in Immenstadt. Sie ist seit einigen Jahren Mitglied im Arbeitskreis Literaturhaus Allgäu.Erschienen ist ihr Buch Verlag HEPHAISTOS EDITION ALLGÄU

Eintritt frei!

Um einen freiwilligen Unkostenbeitrag wird gebeten

Donnerstag, 17. September 2020

19:30 Uhr

Autorenlesung

Joachim Zelter:

"Imperia"

Joachim Zelter, 1962 in Freiburg im Breisgau geboren, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale. Sein literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddäus-Troll-Preis, dem Jahresstipendium des Landes Baden-Württemberg, dem Gisela-Scherer-Stipendium der Stadt Hausach im Schwarzwald. 2010 war er mit seinem Roman „Der Ministerpräsident“ für den Deutschen Buchpreis nominiert. Seine Romane wurden mehrfach ins Französische, Italienische und Türkische übersetzt. Seit 2000 erschienen Joachim Zelters Bücher bei Klöpfer & Meyer. Zuletzt 2012, mit großem Erfolg „Untertan“, 2013 und 2015 dann die beiden Novellen „Einen Blick werfen“ und „Wiedersehen“, 2016 sein auf vielfachen Wunsch wiederaufgelegter Kultroman „Briefe aus Amerika“. 2018 kam sein vielbeachteter Roman „Im Feld“ heraus, eine gesellschaftspolitische Parabel von eminenter Wucht und Tragweite, für die er 2019 mit dem Preis der „LiteraTour Nord“ ausgezeichnet wurde.

Zum Buch:

Um über die Runden zu kommen übt der Schauspieler Gregor Schamoni diverse Nebentätigkeiten aus: Sprecherziehung, Schauspielunterricht, Begleitdienste und persönliche Beratung. Eines Tages meldet sich Iphigenie de la Tour bei ihm, Professorin der Anthropologie. Sie lädt ihn zunächst zu einem Vorstellungsgespräch — und anschließend zum Essen. Sie überschüttet ihn mit Aufmerksamkeiten. Sie überrollt ihn mit ihrer hochherrschaftlichen Exzentrik. Und schon bald nimmt sie in seinem Leben überhand, mit einer unabweisbaren, übermächtigen Ausdauer und Wucht, die für ihn immer existenzbedrohender wird, bis er bald jede Kontrolle über sein Leben verliert.

Joachim Zelters neuer Roman erzählt die Eskalation einer Vereinnahmung und bis in die letzte Konsequenz unsere schöne neue Dienstleistungswelt. Eine Welt, in der Menschen von ihrer Arbeit allein nicht mehr leben können und deshalb Nebentätigkeiten anbieten und in der sich eine neue Generation in ständiger Bereitschaft und Willfährigkeit hält, jederzeit und zu allem bereit mit den Worten: „Aber gerne!“

Text: Klöpfer, Narr GmbH,

–> siehe auch hier

Im Buch blättern: Leseprobe

Website des Autors

Karten zu 10 € und 7 €

im Vorverkauf ab 11. September bei Immenstädter Buchhandlungen

 – freie Platzwahl –

Sonntag, 20. September 2020

17:00 Uhr

Künstlergruppe EIGENART.21

Eröffnung der Ausstellung

"VON WEGEN"

Die Künstlergruppe EIGENART.21 ließ sich zu ihrem Thema „VON WEGEN“ vom Jahresthema „Übergänge“ inspirieren.

Sie bespielt mit Installationen, Skulpturen, Bildern und Objekten das Literaturhaus Allgäu.

Die Kunstschaffenden Elke Wieland, Ingrid Städeli, Hildegard Simon, Elke Matthiesen-Streicher, Wolfgang Keßler, Ingrid Kämmerle und Kristin Kaeser zeigen gemeinsame Projekte und auch unterschiedliche Positionen aktueller Kunst.

 

Ausstellungsdauer: 21.9. bis 23.10.2020

Eintritt frei

Freitag, 23. Oktober 2020

19:30 Uhr

Autorinnenlesung

Iris Wolff:

"DIE UNSCHÄRFE DER WELT"

Die Autorin:

Geboren 1977 in Hermannstadt, aufgewachsen im Banat und in Siebenbürgen. 1985 Emigration nach Deutschland. Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik & Malerei in Marburg an der Lahn. Langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Dozentin für Kunst- und Kulturvermittlung. Bis März 2018 Koordinatorin des Netzwerks Kulturelle Bildung am Kulturamt in Freiburg. Mitglied im Internationalen Exil-PEN. Lebt als freie Autorin in Freiburg im Breisgau.

Mehr zur Biografie: http://www.iris-wolff.de/about/biografie/

 

Zum Buch:

Iris Wolff erzählt die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Ein Roman über Menschen aus vier Generationen, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt. Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? In »Die Unschärfe der Welt« verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.

Text: www.iriswolff.de

Karten zu 10 € und 7 €

im Vorverkauf ab 16.10.2020.
Restkarten  an der Abendkasse.

Freitag, 6. November 2020

19:00 bis 22:00 Uhr

LESENACHT

Am 23. April 2020 war der UNESCO-Welttag des Buches. Der Arbeitskreis Literaturhaus wollte diesen Tag zum Anlass nehmen, eine Lesenacht zu gestalten. Mitglieder des Arbeitskreises Literaturhaus und Gäste wollten aus einem Buch, das sie besonders schätzen, lesen. Der Virus Covid19, ein pandemischer Übeltäter, machte nicht nur diese Veranstaltung im Literaturhaus zunichte, sondern setzte den Buchhandlungen durch wochenlang verordnete Schließung erheblich zu. Aus diesem Grund soll die geplante Lesenacht nun am Freitag, 6. November 2020 von 19 bis ca. 22 Uhr mit ähnlichem Programm stattfinden. Wir wollen damit zum Kauf von Buchgeschenken für das kommende Weihnachtsfest anregen. Eine detaillierte Programmgestaltung erfolgt rechtzeitig.

Eintritt frei!

Um einen freiwilligen Unkostenbeitrag wird gebeten.