Freitag, 17.02.2023

Maxim Leo:

"DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRAßE"

ZUM BUCH:

Plötzlich ein Held. SPIEGEL-Bestseller-Autor Maxim Leo erzählt von einem erfolglosen Berliner Videothekenbesitzer, der ungewollt zum Helden wird. Ein Mann, der den ungewohnten Ruhm ge-nießt, bis die Liebe ins Spiel kommt und er sich entscheiden muss. Eine rasante, anrührende und ungemein vergnügliche Hochstaplergeschichte. Im September 2019 bekommt Michael Hartung Besuch von einem Journalisten. Der recherchiert über eine spektakuläre Massenflucht aus der DDR, bei der 127 Menschen in einem S-Bahnzug am Bahnhof Friedrichstraße in den Westen gelangten. Der Journalist hat Stasiakten entdeckt, aus denen hervorgeht, dass Hartung, der früher als Stellwerksmeister am Bahnhof Friedrichstraße gearbeitet hatte, die Flucht eingefädelt haben soll. Hartung dementiert zunächst, ist aber nach Zahlung eines ordentlichen Honorars und ein paar Bieren bereit, die Geschichte zu bestätigen. Schließlich war er noch nie bedeutend, noch nie ein Held, und wenn es nun mal so in den Akten steht … Nur wenig später reißen sich die Medien um ihn, Hartung wird vom Bundespräsidenten empfangen, seine Geschichte soll Vorlage für ein Buch und einen Kinofilm werden. Hartungs Leben fühlt sich plötzlich traumhaft und leicht an. Doch dann trifft er Paula, sie war als Kind in jenem S-Bahnzug, der in den Westen umgeleitet wurde. Die beiden verlieben sich – und Hartung spürt, dass er einen Ausweg aus dem Dickicht der Lügen finden muss. Obwohl es dafür eigentlich schon zu spät ist.

ZUM AUTOR:

Maxim Leo wurde 1970 als Sohn der bekannten Historikerin Annette Leo geboren. Nach seinem Abitur entschied er sich für ein Studium der Politikwissenschaften, das er an der Freien Universität Berlin und in Paris absolvierte. Anschließend war er zuerst bei RTL, dann bei der Berliner Zeitung als Redakteur tätig. Bekannt ist Maxim Leo unter anderem für seine Kolumne „Leo/Gutsch. Das Leben als Mann“, die er regelmäßig mit Jochen-Martin Gutsch veröffentlicht. In dieser Zusammenarbeit entstanden auch schon einige Bücher, wie zum Beispiel im Jahr 2011 „Sprechende Männer. Das ehrlichste Buch der Welt“. Für sein Schaffen wurde Leo mittlerweile mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem DeutschFranzösischen Journalistenpreis und dem Europäischen Buchpreis.

Text: KIEPENHEUER & WITSCH Verlag
Leseprobe: LESEPROBE Maxim Leo

Karten zu 10 € und 7 €

Donnerstag, 16.03.2023

Ursula Wiegele:

"Malvenflug"

ZUM BUCH:

Emmas Arbeit als Köchin in Davos ist hart. Wenig Freizeit bleibt der Kärntnerin, doch sie muss Schulden abbezahlen und spart Geld für ihre Kinder: Die Zwillinge Lotte und Fritz sind bei den Großeltern in Brünn untergebracht, Alfred geht in St. Paul auf die NAPOLA, die älteste Tochter Helga aber ist in der Steiermark in ein Kloster eingetreten.

Während der erste Teil dieses vielstimmigen Romans den einzelnen Familienmitgliedern zwischen 1940 und 1945 folgt, wird Helga im zweiten Teil zur erzählenden Figur. Nach Kriegsende verlässt sie den Orden und wagt mit 27 ein neues Leben in Italien. Sie verlebt ungewöhnliche, prägende Jahre und erhebt sich gegen die Konventionen ihrer Zeit. Jahrzehnte später kommt sie in einem Haus am Meer zur Ruhe. Mit ihrem Partner Max bereitet Helga das jährliche Familienfest vor, alle haben ihr Kommen angekündigt, doch ein Platz an der Tafel soll frei bleiben. Ausgehend von dieser Leerstelle erzählt Helga in der Rückschau die Wege der Familienmitglieder, bewertet Geschehnisse völlig neu, urteilt, hinterfragt, zweifelt.

„Malvenflug“ ist ein großes Familienpanorama, getragen von starken Frauenfiguren.

ZUR AUTORIN:

Ursula Wiegele, geboren 1963 in Klagenfurt, Studium der Philosophie an theologischen Fakultäten im Österreich und Italien. Lebt als freie Autorin in Graz. Neben Beiträgen in Anthologien und Literaturzeitschriften bislang vier Romane: „Cello, stromabwärts“, Klagenfurt/Celovec 2011, „Im Glasturm“, Salzburg 2015, „Was Augen hat und Ohren“, Salzburg 2019 und „Arigato“, Salzburg 2020. Diverse Literaturpreise und Stipendien, u.a. Frau-Ava-Literaturpreis 2015, Projektstipendium für Literatur 2018/19, Preis des Kärntner Schriftstellerverbandes für neue Literatur 2018, Stipendium Literatur:im.süden der Stadt Villach 2019 und das Literaturstipendium der Stadt Graz 2019. Zuletzt: Atelier-Residenzstipendium 2022 Turmhaus Balzers (FL).

Karten zu 10 € und 7 €

Freitag, 28.04.2023

Norbert Scheuer:

"Mutabor"

ZUM BUCH:

Die junge, elternlose Nina Plisson weiß nicht, was aus ihrer Mutter geworden ist und auch nicht, wer ihr Vater war. Wissen andere in ihrer kleinen Heimatstadt Kall mehr? Was wird ihr vorenthalten?
Nachdem das vereinsamte und widerspenstige Mädchen lange Zeit große Schwierigkeiten hatte, lesen und schreiben zu erlernen, wird sie sich, angeleitet von der pensionierten Lehrerin Sophia Molitor, grundlegend verändern. Sie beginnt, Erinnerungen aus ihrer frühen Kindheit aufzuschreiben, vom Liebhaber ihrer verschollenen Mutter, in der Gestalt eines schwarzen Storches, von der Reise mit Großvaters Opel Kapitän ins sagenhafte Byzanz, zum Palast der Störche, und später dann, von ihrer großen, zunächst vergeblichen Liebe zu Paul Arimond. Für Nina verwandelt sich das Urftland mehr und mehr in einen Ort voller Märchen und Mythen, wie sie auf den Bierdeckeln von Evros, dem griechischen Gastwirt, stehen. Immer näher kommt sie einem Geheimnis, das ihr all die Jahre beharrlich verschwiegen wurde. Einfühlsam und spannend erzählt Norbert Scheuer in seinem neuen Roman mit dem ihm eigenen poetischen Ton von der Suche einer einsamen jungen Frau nach ihrer Geschichte, nach Zugehörigkeit und Glück.   

ZUM AUTOR:

Norbert Scheuer, geboren 1951, lebt als freier Schriftsteller in der Eifel. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise und veröffentlichte zuletzt die Romane «Die Sprache der Vögel» (2015), der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war, «Am Grund des Universums » (2017) und «Winterbienen» (2019), das auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand, zum Bestseller sowie außerdem in viele Sprachen übersetzt wurde. Er erhielt dafür den Wilhelm-Raabe-Preis 2019 und den Evangelischen Buchpreis 2020.

Text: C.H. Beck Verlag
Leseprobe: Mutabor, Leseprobe

Karten zu 10 € und 7 €

Freitag, 12.05.2023

Alexa Henning von Lange:

"Die karierten Mädchen"

ZUM BUCH:

 

ZUR AUTORIN:

 

Karten zu 10 € und 7 €

Mittwoch, 14.06.2023

Ricardo Aurelio Bernal Morales

"Faltungen"

Die Ausstellung ist zu besichtigen vom 15. Juni bis 29. Juli 2023

Eintritt frei

Donnerstag, 15. Juni 2023

Antje Ravik Strubel:

"Die blaue Frau"

ZUM BUCH:

 

ZUR AUTORIN:

 

Karten zu 10 € und 7 €

Freitag, 23.06.2023

Triollage

mit Malgorzata Grzanka-Räth, Frank Steckeler, Alen Gadzun