Neueste Beiträge

Rinderle in Wort und Ton

Mittwoch, 1. Januar 2020 Literarische Soirée Rinderle in Wort und Ton Nichts ist in Ton gemeißelt, aber viel wird aus Tönen gemacht. Nachdem der Rinderle schon lange mit seiner Musik die Bereiche bespielt, in die Worte niemals vordringen können, geht er jetzt ein paar Schritte in die andere Richtung und bringt erstmals eine geballte Ladung eigener verbaler Kraft auf die Bühne. Gedichte, Episoden aus seinen Reisetagebüchern sowie eigenwillige Kurzgeschichten stehen auf dem Speiseplan. Dazu Musik, die sich aus tanzenden Worten entwickelt und Musik, die wieder mal jenseits aller Sprache ihre Magie entfaltet. Wenn der Vollblutmusiker und Teilzeitliterat auch noch malen würde, könnte man ihn als Gesamtkunstwerk bezeichnen. Eine Soirée mit Lebensweisheit und Quatsch, mit hübscher Oberfläche und berührendem Tiefgang. Mit Gedichten und Geschichten, mit Loop Station, Klarinette und so mancher Überraschungsrinderle. Karten zu 7 € und 5 € an der Abendkasse. Im Eintrittspreis enthalten ist ein Gratisgetränk vor der Veranstaltung (ab 16.30 Uhr).

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Natalie Knapp – „Der unendliche Augenblick“

Donnerstag, 23. Januar 2020 19:30 Uhr Autorinnenlesung Natalie Knapp – „Der unendliche Augenblick – warum Zeiten der Unsicherheit so wertvoll sind“ Natalie Knapp, geboren 1970, studierte Philosophie, Literaturwissenschaften, Religionsphilosophie und Religionsgeschichte. Sie promovierte in Freiburg i. Br. über Heidegger, Derrida und Rilke. Von 2001 bis 2013 arbeitete sie als Kulturredakteurin beim SWR. Seither lebt sie als freie Autorin und philosophische Beraterin in Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des Berufsverbandes für philosophische Praxis, Mitglied verschiedener Expertengremien, hält Vorträge, leitet Seminare und Akademien. Bei rororo erschienen ihre Bücher „Kompass neues Denken“ (2013), „Der Quantensprung des Denkens“ (2011). Zum Buch: Ein neuer Lebensabschnitt, eine gesellschaftliche Krise oder die Geburt eines Kindes: Wenn sich Dinge verändern, fühlen wir uns oft verunsichert. Denn wir müssen Abschied nehmen von Vertrautem, haben aber noch keine Vorstellung davon, was an seine Stelle treten wird. Die Philosophin Natalie Knapp plädiert dafür, Umbruchsituationen oder Schicksalsschläge nicht möglichst schnell hinter sich lassen zu wollen, sondern sie auf eine neue Art wertzuschätzen. Denn es sind diese Phasen, in denen das Leben mit besonderer Intensität spürbar wird. Sie aktivieren unser schöpferisches Potential und lassen uns Entdeckungen und Erfahrungen machen, die uns in ruhigeren Jahren Halt und Richtung geben. Musik: Duo Klezmotions mit Stefanie Elhardt-Pagnia,

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Schacherreiter

Freitag, 21. Februar 2020 19:30 Uhr Autorenlesung Christian Schacherreiter, „Lügenvaters Kinder“ Christian Schacherreiter, geboren 1954 in Linz, aufgewachsen im Innviertel, Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Dissertation über Bertold Brecht. In den siebziger und achtziger Jahren gemeinsam mit dem Musiker Gerald Fratt als Kabarettist erfolgreich (u.a. „Salzburger Stier“ 1982), 1982 – 1992 freier Mitarbeiter des ORF Oberösterreich. Mitglied des Adalbert Stifter-Instituts und des Neuen Forums Literatur, seit 1978 Lehrtätigkeit an der AHS und an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, seit 2002 Direktor des Georg von Peuerbach-Gymnasiums Linz. Schulbuchautor für den Veritas Verlag, seit 1999 freier Mitarbeiter der Oberösterreichischen Nachrichten als Kolumnist, Bildungsexperte und Literaturkritiker. Zahlreiche Veröffentlichungen, v.a. zu Literatur, Sprache und ihrer Didaktik. Zum Buch: Wo endet die Wahrheit, wo beginnt die Lüge? Bei der kleinen Angeberei? Beim Verbreiten eines Gerüchts? Vielleicht schon beim bloßen Schweigen – oder doch erst, wenn vorsätzliche Irreführung und betrügerische Absichten ins Spiel kommen? Und was ist mit den Belogenen? Sind nicht auch sie Liebhaber der Lüge, solange diese ihre Wünsche bedient? Folgt man dem Evan- gelisten Johannes, dann ist der Teufel der Vater aller Lügen, er ist die Lüge selbst und er hat seine Lieblingskinder, zum Beispiel Bruno Wieland, einen Mann mit

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Ausstellungseröffnung

Sonntag, 1. März 2020 17:00 Uhr Ausstellungseröffnung Ausstellung des BBK Schwaben-Süd/Allgäu zum Jahresthema „ÜBERGÄNGE“ zu sehen vom 2.März bis zum 11. April 2020 in den Ausstellungsräumen des Literaturhauses zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei.   Eintritt frei

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Mundartlesung

Samstag, 07. März 2020 Mundartlesung mit Stefanie Dentler & Georg Hoffmann Nordbayern trifft Südbayern – Oberfranken trifft Oberallgäu Bairische Dialekte sind in ihrer Vielfalt immer wieder beeindruckend und Produkte historisch gewachsener Verschiedenheit. Unterscheiden sich bereits die Ausprägungen des Allgäuer Dialektes von Ort zu Ort, so haben das Nordbairisch-Fränkische und das Südbairisch-Allgäuerische nur noch wenige Gemeinsamkeiten, was den Vergleich heiterer, besinnlicher, philosophischer Mundartliteratur sicher zu einem spannenden Vergnügen macht. Oberfranken wird vertreten durch Georg Hofmann (Bayreuth/Heinersreuth) mit hintergründig scharfsinnigen Texten und Stefanie Dentler (Oberstdorf) wird das Oberallgäu vor allem mit ihrer hervorragend verschriftlichten Lyrik repräsentieren. Achim Rinderle wird die Mundartlesung auf verschiedenen Instrumenten und mit wechselnden musikalischen Genres untermalen. Karten zu 7 € und 5 € an der Abendkasse.

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Claire Beyer

Freitag, 3. April 2020 Autorinnenlesung mit Claire Beyer Moderation: Kay Wolfinger „Rauken“ Deutschland zu Beginn der 50er Jahre:Das Mädchen Vroni, zu Beginn der Geschichte sechs Jahre alt, wächst in einer Großfamilie im Allgäu auf, die vom Großvater mit harter Hand regiert wird. Vroni ist den familiären Machtverhältnissen hilflos ausgeliefert. Insbesondere leidet sie unter den unkontrollierten Wutausbrüchen ihres Vaters, der als Kriegsversehrter eine vom Großvater ganz und gar abhängige Existenz führt. Niemand hat den Mut oder die Position, Vroni beizustehen, auch die Mutter nicht.Aber da gibt es Pierre, der Sohn der jüdischen Fabrikantenfamilie im Dorf, die nach Kriegsende aus dem Osten kam, um die geerbte Fabrik zu übernehmen. Pierre spielt Klavier wie Mozart, er »ist« Mozart, ihr Held, der ihr mit seiner Kunst eine Gegenwelt zu den bedrückenden und grausamen Verhältnissen in ihrem Zuhause eröffnet. Mit diesem Jungen, körperlich ein Krüppel, zu dem ihr der Kontakt strengstens untersagt ist, verbindet sie eine zärtliche Freundschaft. Doch als durch Intrigen der Dorfbewohner der Konkurs der Fabrik herbeigeführt und Pierres Familie vertrieben wird, bricht für Vroni eine Welt zusammen. Claire Beyer, 1947 geboren, lebt in Markgröningen bei Ludwigsburg. Sie hat ein Musical über Camille Claudel verfasst und Erzählungen, Kurzprosa und Gedichte in verschiedenen Anthologien

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Winterbienen

Mittwoch, 13. Mai 2020 Autorenlesung im Rahmen des „Allgäuer Literatur Festivals“ Norbert Scheuer: „Winterbienen“ Zum Buch: Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr.  Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten. Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in „Winterbienen“ einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt, die geprägt ist von Zerstörung und dem Wunsch nach einer friedlichen Zukunft. (Text: C. H. Beck Verlag) Zum Autor: Norbert Scheuer, geboren 1951, lebt als freier Schriftsteller in der Eifel. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise. Mehr dazu hier: Seite des Autors beim C. H. Beck Verlag Karten zu 10 € und 7 € im Vorverkauf ab 05.05. und an der Abendkasse.

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